Der Graf von Falkenstein ist – offiziell – ein ganz normaler Mann. Inoffiziell ist er der Hüter des schwarzen Humors, Co-Autor im Chaos des Lebens und Vollzeit-Spezialist für liebevolles Necken.

Er schreibt nicht viel, aber wenn er kontert, dann so, dass es knallt.
Jemand behauptete einmal, er könne sogar einem Araber noch einen Eimer Sand verkaufen, so überzeugend könne er reden.
Ob das stimmt?
Fragt man den Grafen, ist er völlig unschuldig.
Fragt man die Gräfin – ihr Augenrollen beantwortet die Frage schneller als jede Wissenschaft.

Und obwohl er eigentlich Michael heißt, besteht er darauf, Mike genannt zu werden.
Klingt für ihn wohl mehr nach Cowboy. Oder nach jemandem, der wirklich Sand werfen würde.


Der Alltag mit dem Grafen

Er bringt seine Frau jeden Tag mit einer präzisen Mischung aus Charme, Frechheit und zweideutigen Sprüchen zum Lachen. Kein Streit, keine Dramen – nur diese feine, perfekt dosierte Provokation, die ihre Beziehung in Schwung hält wie ein gut geöltes Fahrrad.

Ein typischer Moment:

Die Gräfin trällert beim Putzen:
„Mister Sandman, bring me a dream…“

Der Graf taucht im Türrahmen auf, grinst breit:
„Here I am.“

Die Gräfin, trocken wie Knäckebrot:
„No, you’re not.“

Der Graf, völlig unbeeindruckt:
„Ich kann dir Sand ins Gesicht werfen.“

Und damit ist die Tagesstimmung gesetzt.

Einige dieser Sprüche schreiben die Beiden inzwischen auf – für uns hier im Blog.
Falls ihr also schwarzen Humor mögt: bleibt dran, die Sammlung wächst.


Der Mann, der keine Blumen ermordet

Es gibt Dinge, die er nicht tut. Blumen köpfen zum Beispiel.

„Warum solltest du etwas töten, um es mir zu schenken?“, fragt die Gräfin trocken.
Der Graf nickt – nicht, weil er es romantisch findet, sondern weil es einfach klug ist, ihr Recht zu geben.

Bei den Falkensteins welken keine Rosen in Vasen. Hier welken höchstens die Nerven, wenn die Kinder wieder auf zwei verschiedenen Frequenzen schreien.

Romantik sieht bei ihnen sowieso anders aus: Weniger Hollywood, mehr Ehe im Survival-Mode. Denn der Graf kennt seine Gräfin. Er erkennt ihre Stimmung schneller, als Alexa „Sorry, ich habe dich nicht verstanden“ sagen kann. Und wenn sie aus dem Fenster starrt, um niemanden anzuzünden, reagiert er sofort.

Es scheint, als ob der Graf einfach alles kann

Dann passiert Folgendes:

  • Er bringt ihr Lieblingsessen – ungefragt.
  • Oder ihre Lieblingsschokolade.
  • Oder er schnappt sich die Kinder mit einem „Mama braucht jetzt… äh… frische Luft“ und verschwindet.

Bei ihnen gilt seit Jahren ein uraltes Gesetz: Liebe geht durch den Magen – in beide Richtungen.


Der Tisch, der aus einer Dachwohnung ein Schloss machte

Als sie noch jung waren und in einer Dachwohnung lebten, die so eng war, dass selbst die Luft Platzangst hatte, baute der Graf ihr einen Tisch:

Tagsüber Schreibtisch. Abends mit einem Handgriff: Festtafel.

Ein Holz-Wunderwerk der Improvisation, geboren aus Liebe, handwerklichem Pragmatismus und der unerschütterlichen Überzeugung des Grafen, dass man alles mit vier Schrauben lösen kann.

Die Gräfin verliebte sich damals endgültig.
In den Tisch.
Und ein bisschen auch in ihn.


3D-Druck – die PLA-Flotte des Grafen

Inzwischen hat der Graf ein neues Hobby: 3D-Druck.
Mit der Begeisterung eines Kindes und der Ausdauer eines Uhrwerks experimentiert er mit PLA – einem umweltfreundlichen Filament aus Maisstärke und Zuckerrohr.

Mit anderen Worten:
Er baut inzwischen Kunstwerke aus Pflanzen. Wenn das nicht ökologisch-romantisch ist, weiß niemand, was sonst.

Das Haus quillt bereits über vor:

  • Schüsseln und Vasen
  • Zauberstäben und Lichtschwertern (na wer spielt wohl damit?)
  • Bananen-Katanas (fragt nicht, es ist zu doof)
  • Ziegen-Trophäen (nicht fragen, doch viel doofer)
  • Drachen und Dracheneiern
  • Bürozeug, das niemand braucht, aber plötzlich alle benutzen
  • so viel Kleinkram, dass man ein Museum eröffnen könnte
Mit 3D Druck übertreibt der Graf ein wenig

Er druckt für die Kinder, die Frau, die Familie, die Nachbarn – und manchmal einfach nur, weil der Drucker schnurrt. Oder, besser gesagt: die Drucker. Es sind mittlerweile vier. Aber fast alle gebraucht gekauft und repariert.


Jetzt seid ihr dran

Der Graf möchte künftig regelmäßig kleine PLA-Geschenke für die Kinder der örtlichen Tafel herstellen.
Robust. Süß. Hosentaschentauglich.

Habt ihr Ideen? Schreibt sie uns

Die Gräfin freut sich über jede einzelne Idee – denn das erhöht die Chance, dass der nächste Druck nicht in ihrem Wohnzimmer landet.


Wie ihr den Grafen unterstützen könnt

Der Graf wäre nicht der Graf, wenn er nicht schon wieder Pläne hätte. Große Pläne.
Ohne Budget, aber mit maximaler Begeisterung.

Vielleicht seid ihr jemand, der:

  • Mini-Figuren gestaltet
  • Tiere in 3D modelliert
  • Fantasy-Modelle entwickelt
  • oder Designs erstellt, aber keinen eigenen Drucker hat

Dann meldet euch.

Ihr gestaltet.
Der Graf druckt.
Die Kinder bekommen schöne Figuren.

Win-win-win.

Und keine Sorge:
Der Graf beißt nicht.
Er macht nur dumme Sprüche. Die tun nicht weh.


Der Traum vom Solar-Druck

Langfristig wünscht sich der Graf eine kleine Solaranlage, damit seine Drucker mit eigener Energie laufen. Nicht nur aus Kostengründen – sondern weil ihm die Vorstellung gefällt, dass Technik und Nachhaltigkeit ein Date haben.

Das Problem:
Solaranlagen wachsen nicht auf Bäumen.
Und der Graf besitzt bekanntlich keine Ländereien, keine Villa, keinen Geldspeicher.

Wenn sich also irgendwann ein Sponsor, Kooperationspartner oder Technikfreak meldet, der sagt:
„Lass uns das durchziehen“
– dann ist der Graf sofort dabei.

Bis dahin bleibt es ein Traum.
Aber einer, den man vielleicht irgendwann gemeinsam drucken könnte.

Von admin